Wer wir sind

Wortalarm hat sich auf die professionelle und qualitativ hochwertige Erstellung und das Redigieren von Texten jeglicher Art spezialisiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um suchmaschinenoptimierte Texte, Presseartikel, Blogbeiträge oder um eine Unternehmensbroschüre handelt.


Was Sie bei uns erwartet?

Ein kleines aber feines Team aus erfahrenen Autoren, die die unterschiedlichsten Texte nach Ihren Wünschen und Vorstellungen erstellen oder korrigieren. Netiquette und ein persönlicher Kontakt sind bei uns selbstverständlich.


Was finden Sie bei uns nicht?

Textspinning, geklaute bzw. kopierte Inhalte und ein daraus folgender Duplicate Content, sucht man bei uns vergebens. Zudem braucht Qualität seine Zeit und lässt sich bekanntlich nicht von jetzt auf gleich umsetzen.

Und das sagen unsere Kunden

“Ich mache ein gutes Briefing, Stephanie zaubert mir wunderbar empathische Texte – ein einfacher, effizienter Deal. Ich arbeite gerne mit Stephanie zusammen, weil es genau so abläuft. Zeitnah, intensiv und immer auf den Punkt.”

Karl Kratz, www.karlkratz.de

“Ich kann Wortalarm nur empfehlen. Die Briefings wurden einwandfrei umgesetzt und die Texte pünktlich geliefert. Unsere Kunden waren immer besten zufrieden – meist sogar ohne Korrekturwünsche. So soll es sein und so macht es Spaß!”

Marco Zinsmeister, www.profimedien.net

Es gibt professionelle SEO-Agenturen, WDF*IDF, Linktausch-Börsen, Onpage- und Offpage-Optimierung. Diese Aufzählung ließe sich bei entsprechender Detaillierung wahrscheinlich noch über mehrere Seiten fortsetzen. Das Ziel ist stets, am Hofe von Kaiser Google eine möglichst hohe Stellung, in der Webmastersprache auch „Ranking“ genannt, zu erreichen. Google´s Algorithmus ist teilweise ein streng gehütetes Mysterium. Neueste Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass der alte Spruch „Content is King“ spätestens seit dem Algorithmus-Update auf Penguin 2.1 noch differenzierter gesehen werden muss.

Sprachprofessor Penguin 2.1

Nach Untersuchungen der renommierten Firma MathSight, scheint der Google Algorithmus jetzt sogar zwischen einfacher Alltagssprache und Fachsprache unterscheiden zu können. Gängige Parameter wie Keyworddichte oder Keywordverteilung werden seit Penguin 2.1 offenbar durch Readability-Tests („Lesbarkeitstests“) wie Flesch Kincaid und Dale Chall ergänzt oder vielleicht sogar überlagert werden. Was verbirgt sich hinter diesen kryptischen Begriffen?

Flesch Kincaid

Der Flesch Kincaid Readability-Test setzt die Anzahl der Wörter eines Satzes mit den Silben pro Wort ins Verhältnis. Die Formel lautet:

RE = 206,835 – (1,015 x ASL) – (84,6 x ASW)

Zur Erklärung:

RE stellt dabei den sogenannten Readability Ease dar. RE kann etwa mit Leseschwierigkeit oder Sprachniveau übersetzt werden.

ASL bezeichnet die durchschnittliche Satzlänge (Anzahl der Wörter geteilt durch Anzahl der Sätze).

ASW bezeichnet die durchschnittliche Anzahl der Silben pro Wort.

Je höher der RE-Wert, desto leichter ist der Text zu lesen.

Beispiel: Ein Text mit einem niedrigen RE-Wert von 0 – 30 soll von Uni-Absolventen am besten verstanden werden.

Dale Chall

Der Dale Chall-Readability-Test setzt im üblichen Sprachgebrauch selten vorkommende Wörter mit häufig vorkommenden Wörtern ins Verhältnis. Die Formel lautet:

Raw Score = 0,1579 x (PDW) + 0,0496 x ASL

Der Raw Score ist eine theoretische Maßeinheit für den Schwierigkeitsgrad eines Textes.

PDW gibt die Anzahl der schwierigen Wörter in % an.

ASL steht für die durchschnittlich in einem Satz enthaltene Anzahl von Wörtern.

Je höher der Raw Score, desto höhere Anforderungen werden an die Vorbildung oder an das Leseniveau des Lesers gestellt.

Beispiel: Ein Text mit einem niedrigen Raw Score von 4,9 oder darunter soll auch Grundschülern das Verständnis des Textes ermöglichen.

Zusammenfassung:

Die Auswertungen von MathSight lassen vermuten, dass die Google Readability und damit das Google-Ranking von langen Sätzen, vielsilbigen Wörtern und einem gehobenen Sprachniveau profitieren.

Welchen Wert haben Flesch Kincaid und Dale Chall in der Praxis?

War es nicht jahrelang Kundenwunsch und SEO-Texter-Leitspruch, möglichst kurze, verständliche Sätze zu bilden? Muss hier jetzt dank Flesch Kincaid und Dale Chall komplett umgetextet werden? Ich denke, hier würde man weit über das Ziel hinaus schießen. Google versucht zwar seit Penguin 2.1 Texten mit mathematischen Formeln eine Art Qualitätsniveau zuzuweisen. Aber was sagt dieses Qualitätsniveau aus? Muss eine Verkaufsseite für Klingeltöne jetzt plötzlich Texte mit möglichst langen Sätzen und vielen Fremdwörtern enthalten – nur damit Google die Webseite höher rankt?

Ich denke, dieses Beispiel macht die ganze Schwierigkeit von Google´s möglicher Textinterpretation deutlich. Google kann (noch) nicht sicher unterscheiden, für welche Zielgruppe die Webseite erstellt wurde. Die Conversion-Rate einer Klingeltonseite mit überwiegend jugendlichen Käufern würde sicherlich einbrechen, wenn die Verkaufstexte plötzlich vor Fremdwörtern und nobelpreisverdächtigen Satzkonstruktionen strotzten. Ein höheres Ranking bei Google würde dies sicherlich kaum kompensieren. Andererseits könnte eine Verkaufsseite für Medizinprodukte sicherlich von einem angemessenen Sprachniveau profitieren. Das gilt für die Conversion-Rate und das Ranking bei Google.

Backlinks – Penguin 2.1 mag keine schlechte Sprachnachbarschaft

Die Wichtigkeit von Backlinks für das Google-Ranking ist sicherlich eine unbestrittene Tatsache. Faktoren wie der Page-Rank der verlinkenden Seite oder die Gleichmäßigkeit des Linkaufbaus werden auch mit Penguin 2.1 entscheidende Ranking-Faktoren bleiben. Über Flesch Kincaid und Dale Chall scheint Google jetzt aber auch die Sprachqualität der Texte auf den verlinkenden Webseiten in die Bewertung der Backlinks einzubeziehen. Dies sollen jedenfalls die statistischen Auswertungen von MathSight ergeben. Ein Backlink von einer Webseite mit einem Sprachniveau, das über das Vormittagsprogramm einiger Privatsender nicht hinausgeht, könnte von Google als eine neue Form von „Bad Neighbourhood“ abgestraft werden.

Fazit

Google´s Ansatz auf die Qualität von Content zu achten, ist sicherlich begrüßenswert. Reine SEO-Schreibe ohne vernünftige Recherche und Durchdringung der Thematik würde abgestraft. Qualitativ hochwertige Artikel und Texte würden dem Webseitenbetreiber und dem Kunden langfristig einen Mehrwert bringen. Vorausgesetzt, die Texte passen dann noch zur Zielgruppe. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie gut es Google wirklich gelingt, die Qualität und den Mehrwert von Texten einzuschätzen. Bislang hat die „Entschlüsselung“ jedes neuen Algorithmus zu schnellen Anpassungen der SEO-Optimierung geführt. Lange Sätze oder mehrsilbige Wörter lassen sich auch ohne genaue Fachkenntnisse in einen Text integrieren. Bei Fachvokabular wird dies schon schwieriger. Insgesamt dürften die Anforderungen an Texter und Agenturen mit Penguin 2.1 steigen – für professionell arbeitende Autoren und Textagenturen ist dies sicherlich eine gute Nachricht!